Selbst gemachte Serviettenringe verleihen einem herbstlich gedeckten Tisch eine besonders persönliche Note. Naturkordel, kleine Zweige, getrocknete Blätter und Eichelhütchen verwandeln einfache Pappringe in eine natürliche Tischdekoration.
Die Serviettenringe lassen sich passend zur übrigen Tischdeko gestalten und nach dem Essen wiederverwenden. Mit einem kleinen Namensschild ersetzen sie gleichzeitig die Platzkarten für die Gäste.
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Material für die herbstlichen Serviettenringe
- leere Küchen- oder Toilettenpapierrolle
- Lineal
- Bleistift
- Schere
- Naturkordel oder schmales Juteband
- Bastelkleber oder Heißkleber
- kleine, trockene Zweige
- vollständig getrocknete Herbstblätter
- Eichelhütchen
- kleine Lärchenzapfen
- getrocknete Gräser
- optional Holzperlen
- optional Kraftpapier für Namensschilder
- optional Filzblätter
- optional Zimtstangen
Verwende ausschließlich saubere, vollständig getrocknete und ungiftige Naturmaterialien. Unbekannte Beeren, Pilze und Pflanzen eignen sich nicht für eine Dekoration in der Nähe von Lebensmitteln.
Herbstliche Serviettenringe basteln – Schritt für Schritt
1. Naturmaterialien sammeln
Sammelt bei einem Herbstspaziergang kleine Zweige, bunte Blätter, Eichelhütchen und winzige Zapfen.
Nehmt nur heruntergefallene Materialien in kleinen Mengen für den persönlichen Gebrauch mit. Lebende Pflanzen werden nicht beschädigt und Äste nicht abgebrochen.
Beachtet die örtlichen Schutzbestimmungen und sammelt nicht in Naturschutzgebieten oder auf Privatgrundstücken.
2. Die Fundstücke kontrollieren
Sortiere beschädigte, feuchte, schimmelige oder von kleinen Tieren bewohnte Materialien aus.
Entferne Erde und lose Verschmutzungen mit einer weichen Bürste. Wasche dir anschließend gründlich die Hände.
Die Naturmaterialien werden nicht direkt auf Teller oder unverpackte Lebensmittel gelegt.
3. Die Materialien trocknen
Lege Zweige, Hütchen und Zapfen für mehrere Tage auf Zeitungspapier oder ein altes Tuch. Stelle sie an einen trockenen und gut belüfteten Ort.
Herbstblätter kannst du zwischen saugfähigem Papier pressen und mit schweren Büchern beschweren.
Verarbeite alle Fundstücke erst, wenn sie vollständig trocken sind.
4. Die Papprolle abmessen
Lege die leere Papprolle waagerecht vor dich. Markiere mit Lineal und Bleistift mehrere ungefähr drei bis vier Zentimeter breite Abschnitte.
Achte darauf, dass alle Ringe möglichst gleich breit werden. Aus einer Toilettenpapierrolle entstehen abhängig von der gewählten Breite etwa drei Serviettenringe.
5. Die Pappringe zuschneiden
Schneide die Papprolle entlang der markierten Linien auseinander.
Drücke die Rolle beim Schneiden nur leicht zusammen, damit die einzelnen Ringe ihre runde Form behalten. Kleine Unebenheiten kannst du anschließend vorsichtig begradigen.
6. Den Anfang der Kordel befestigen
Trage einen kleinen Tropfen Bastelkleber auf die Innenseite des ersten Papprings auf. Drücke das Ende der Naturkordel hinein.
Lass den Kleber kurz anziehen, bevor du mit dem Umwickeln beginnst. So verrutscht der Faden nicht.
7. Den Pappring umwickeln
Führe die Kordel immer wieder durch die Mitte des Ringes und lege sie dicht neben die vorherige Wicklung.
Achte darauf, dass möglichst keine Pappe mehr sichtbar ist. Schiebe die Kordel zwischendurch mit den Fingern zusammen.
Wickle sie gleichmäßig, aber nicht zu straff, damit sich der Pappring nicht verformt.
8. Das Kordelende sichern
Schneide die Kordel ab, wenn der gesamte Ring bedeckt ist. Klebe das Ende auf der Innenseite fest.
Lass den umwickelten Serviettenring vollständig trocknen, bevor du ihn verzierst.
9. Kleine Zweige vorbereiten
Kürze dünne Zweige auf eine Länge von ungefähr fünf bis acht Zentimetern. Glätte scharfe Schnittstellen und entferne lose Rinde.
Das Zuschneiden übernimmt ein Erwachsener mit einer geeigneten Gartenschere.
Der Zweig darf etwas über den Ring hinausragen, sollte aber beim Essen nicht stören.
10. Die Dekoration anordnen
Lege einen kleinen Zweig, ein Herbstblatt und ein Eichelhütchen probeweise auf den Serviettenring.
Platziere die Dekoration überwiegend auf der Oberseite. Die Unterseite bleibt möglichst flach, damit der Ring sicher auf dem Tisch liegt.
Verwende nur wenige und leichte Materialien.
11. Die Naturmaterialien befestigen
Klebe zunächst den Zweig und anschließend das Blatt fest. Ergänze zum Schluss das Eichelhütchen oder einen kleinen Zapfen.
Drücke die Materialien vorsichtig an und lass den Kleber vollständig trocknen.
Heißkleber sorgt für schnellen Halt, wird wegen der Verbrennungsgefahr aber ausschließlich von Erwachsenen verwendet.
12. Ein Namensschild ergänzen
Schneide aus Kraftpapier einen kleinen Anhänger aus. Schreibe den Namen des Gastes darauf und stanze ein Loch hinein.
Befestige das Schild mit einer dünnen Kordel am Serviettenring. So wird aus der Dekoration gleichzeitig eine persönliche Platzkarte.
13. Die Serviette einlegen
Rolle oder falte eine Stoffserviette locker zusammen und schiebe sie vorsichtig durch den Ring.
Achte darauf, dass keine spitzen Zweige oder rauen Klebestellen den Stoff beschädigen.
Nun ist dein herbstlicher Serviettenring fertig.
Serviettenring aus biegsamen Zweigen
Wenn du auf die Papprolle verzichten möchtest, kannst du einen dünnen, biegsamen Zweig vorsichtig zu einem Ring formen.
Überlappe die Enden und umwickle sie mehrfach mit Naturkordel oder dünnem Draht. Scharfe Drahtenden werden vollständig verdeckt.
Diese Variante eignet sich eher für Erwachsene, da trockene Zweige brechen und Splitter verursachen können.
Serviettenring mit Zimtstange
Lege eine kurze Zimtstange auf den umwickelten Pappring und befestige sie mit Naturkordel.
Ergänze ein kleines Filzblatt oder einen Papieranhänger. Die Zimtstange sorgt für einen warmen, herbstlichen Look.
Verwende die Zimtstange ausschließlich als Dekoration und nicht mehr zum Kochen oder Backen.
Schlichte Serviettenringe mit Holzperlen
Für eine moderne Variante verzichtest du auf Blätter und Zapfen. Fädle mehrere Holzperlen auf eine stabile Kordel und verknote die Enden zu einem Ring.
Prüfe, ob alle Knoten sicher halten. Die Öffnung muss groß genug sein, um die gefaltete Serviette hindurchzuschieben.
Mit einem kleinen Holzblatt oder Namensanhänger lässt sich der Ring zusätzlich verzieren.
Serviettenringe mit Filzblättern
Echte Herbstblätter sind empfindlich und können während des Essens zerbrechen. Langlebiger sind kleine Blätter aus Bastelfilz.
Schneide sie in Rot, Orange, Senfgelb oder Dunkelgrün aus und befestige sie auf dem Kordelring. Mit Stickgarn kannst du zusätzlich Blattadern aufnähen.
Diese Variante lässt sich nach dem Essen leichter aufbewahren und wiederverwenden.
Serviettenringe mit Kindern basteln
Kinder können die Papprollen abmessen, mit Kordel umwickeln und leichte Dekorationen auswählen.
Das Zuschneiden der Zweige und Arbeiten mit Heißkleber übernimmt ein Erwachsener. Kontrolliere vor der Verwendung alle Serviettenringe auf Splitter, scharfe Kanten und lose Kleinteile.
Eichelhütchen, Perlen und kleine Zapfen können verschluckt werden und sollten nur unter Aufsicht verwendet werden.
Hygiene am gedeckten Tisch
Naturmaterialien sollten keinen direkten Kontakt mit Lebensmitteln haben. Lege die Serviettenringe nicht auf belegte Teller oder direkt neben unverpackte Speisen.
Verwende möglichst Stoffservietten und entferne die Ringe vor dem Essen. Wasche dir nach dem Sammeln und Basteln gründlich die Hände.
Verschmutzte oder feucht gewordene Naturmaterialien werden nicht weiterverwendet.
Ideen für unterschiedliche Serviettenringe
Die Serviettenringe lassen sich passend zur Tischdekoration gestalten:
- Kordelring mit Herbstblatt
- Serviettenring mit Eichelhütchen
- Ring mit kleinem Zapfen
- Serviettenring mit Zimtstange
- schlichte Variante mit Holzperlen
- Ring mit Filzblatt
- Namensschild aus Kraftpapier
- Serviettenring mit Papierkürbis
- Walddeko mit kleinem Pilz
- Serviettenringe in Creme und Beige
So lassen sich die Serviettenringe aufbewahren
Entferne nach dem Essen lose Verschmutzungen mit einem trockenen, weichen Pinsel.
Lege die Serviettenringe nebeneinander in einen stabilen Karton. Staple sie nicht übereinander, damit Blätter und Zweige nicht abbrechen.
Bewahre sie trocken auf. Bei Feuchtigkeit, Schimmel oder unangenehmem Geruch müssen die Naturmaterialien entsorgt und ersetzt werden.

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