Aus acht Papierstreifen und zwei Musterbeutelklammern wird eine kleine Weihnachtskugel. Das Papier wird gebogen und rundherum aufgefächert – so entsteht luftiger Baumschmuck, den du farblich ganz nach deinen Wünschen gestalten kannst. Rot und Grün, schlichte Naturtöne oder kunterbunt: Schon mit wenigen Bögen Papier lassen sich unterschiedliche Kugeln basteln.

Die Papierkugeln passen an den Weihnachtsbaum, an einen Zweig oder als selbst gemachter Gruß zu einem Geschenk. Kinder können die Farben auswählen und die Streifen verzieren. Beim Lochen und beim Einsetzen der Metallklammern hilfst du je nach Alter mit.

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Das brauchst du für eine Papierkugel

  • Tonkarton* oder etwas festeres Bastelpapier – gut biegsam, nicht zu dick
  • Musterbeutelklammern* – zwei Stück mit ausreichend langen Schenkeln für acht Papierlagen
  • Lochzange* oder ein kleiner Locher mit passender Lochgröße
  • Lineal* und Bleistift
  • Bastelschere* zum Zuschneiden
  • Acht Papierstreifen mit jeweils etwa 2 × 20 cm
  • Dünnen Faden zum Aufhängen
  • Optional Bunt- oder Filzstifte zum Verzieren

Schau zuerst, was du schon zu Hause hast. Auch Reste von passendem Bastelpapier lassen sich verwenden, solange alle acht Streifen gleich lang sind. Sehr dünnes Papier reißt an den Löchern leichter ein; sehr dicker Karton lässt sich schwer zur Kugel biegen.

Weitere Materialien findest du in meiner großen Bastelmaterial-Sammlung.

Schritt für Schritt zur Weihnachtskugel

1. Die Papierstreifen zuschneiden

Zeichne acht Streifen von jeweils 2 cm Breite und 20 cm Länge auf dein Papier und schneide sie aus.

Alle Streifen sollten gleich lang sein, damit deine Kugel eine gleichmäßige Form bekommt. Du kannst eine Farbe verwenden oder verschiedene Farben miteinander kombinieren.

2. Die Streifen verzieren

Wenn du Punkte, Sterne oder andere Muster aufmalen möchtest, gestalte die Streifen jetzt. Auf dem flachen Papier geht das leichter als auf der fertigen Kugel.

Lass die Farbe gegebenenfalls trocknen.

3. Die Löcher markieren

Markiere an beiden Enden jedes Streifens einen Punkt. Er liegt jeweils mittig in der Breite und etwa 1 cm vom kurzen Rand entfernt.

Loche die Streifen an diesen Stellen. Die Löcher sollen gerade groß genug für die Musterbeutelklammern sein. Stanze bei dickerem Papier nur wenige Streifen gleichzeitig, damit die Löcher sauber werden.

4. Die unteren Enden verbinden

Lege alle Streifen bündig aufeinander. Bei einseitig gemustertem Papier zeigen alle schönen Seiten in dieselbe Richtung.

Stecke eine Musterbeutelklammer durch die übereinanderliegenden Löcher an einem Ende. Biege die beiden Schenkel auf der Rückseite auseinander. Ziehe die Verbindung nicht zu straff: Die Streifen sollen sich noch gegeneinander drehen lassen.

5. Die oberen Enden verbinden

Verbinde auch die Löcher am anderen Ende mit der zweiten Musterbeutelklammer.

Jetzt hast du einen flachen Streifenstapel, der an beiden Enden zusammengehalten wird. Die Klammerköpfe liegen auf der späteren Außenseite, die umgebogenen Schenkel auf der Innenseite.

6. Die Kugel formen

Halte die beiden verbundenen Enden fest und bewege sie vorsichtig aufeinander zu. Dadurch wölben sich die Streifen nach außen.

Drehe die einzelnen Streifen anschließend behutsam um die Klammern und verteile sie rundherum. Schiebe dabei einige nach links und andere nach rechts, sodass ein kugelförmiger Körper entsteht. Die schöne Papierseite zeigt nach außen.

7. Die Abstände ausrichten

Verteile die Streifen möglichst gleichmäßig um die Kugel. Zwischen ihnen bleiben offene Zwischenräume.

Wenn sich ein Streifen schlecht bewegen lässt, lockere die betreffende Klammer etwas. Drücke das Papier nicht scharf zusammen – weiche Rundungen ergeben eine schönere Kugelform.

8. Die Aufhängung befestigen

Führe einen dünnen Faden unter einem Papierstreifen direkt neben der oberen Klammer hindurch. Verknote ihn zu einer Schlaufe, sodass er die Verbindung am oberen Ende umfasst.

Jetzt kannst du die Papierkugel an einen Zweig oder den Weihnachtsbaum hängen.

Mein Basteltipp

Kombiniere zum Beispiel vier rote und vier cremefarbene Streifen. Fächere sie abwechselnd auf, damit sich die beiden Farben rund um die Kugel verteilen. Punkte oder kleine Sterne malst du vor dem Zusammenbauen auf die flachen Streifen. Achte bei einseitig gemustertem Papier darauf, dass die schöne Seite beim Formen außen liegt.

Wenn du mit jüngeren Kindern bastelst, übernimm das Einsetzen und Umbiegen der Metallklammern. Die kleinen Teile gehören nicht in den Mund; auch die aufgeklappten Metallschenkel können pieksen. Die Kinder können die Farben aussuchen, Muster malen und beim Auffächern helfen.

Wenn die Papierkugel noch nicht richtig rund wird

Prüfe zuerst, ob alle Streifen gleich lang sind und die Löcher überall denselben Abstand vom Rand haben. Lockere die Klammern etwas, wenn sich die Streifen nicht drehen lassen. Biege das Papier vorsichtig in weiche Rundungen, ohne es zu knicken, und verteile die Streifen erneut. Die Zwischenräume gehören zu dieser offenen Kugelform dazu.

Eine Papierkugel als kleinen Weihnachtsgruß verschenken

Eine selbst gebastelte Kugel lässt sich auch an einer Geschenktüte oder zusammen mit einem kleinen Päckchen verschenken. Eine persönliche Karte dazu bietet Platz für einen lieben Weihnachtswunsch.

Wenn du dafür eine fertige Gestaltung suchst, findest du in meinem Kreativshop winterliche Geschenkkarten mit 25 Sprüchen und 25 freien Varianten als PDF zum Selbstausdrucken. Du kannst eine Karte dazulegen oder eine freie Variante selbst beschriften.

Noch mehr Weihnachtsideen zum Basteln

Wenn du nach den Kugeln noch Papier übrig hast, passen dazu meine Schneeflocken aus Papier. Sie ergänzen die Papierkugeln als winterliche Fensterdekoration.

Für einen Wechsel zu Naturmaterialien kannst du mit deinen Kindern Wichtel aus Tannenzapfen gestalten. Sie passen als kleine Figuren neben die selbst gebastelte Weihnachtsdekoration.

Viele weitere Anregungen findest du in meinem Sammelartikel Weihnachtsbasteln mit Kindern.


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